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| SV Schönau 1950 e.V. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Chronik des SV Schönau |
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Wie alles begann: Im Jahr
1950 trat der Sportverein Schönau dem BLSV bei, aber schon lange Jahre
zuvor war man hinter dem runden Leder her. Bereits vor dem zweiten
Weltkrieg führte Baron Riederer von Paar einen losen Verein, der auf einem
Platz in Haunprechting Fußballsport betrieb. So wurde 1928 erstmals ein SV
Schönau gegründet. Dieser umfasse auch einen Segelfliegerclub (!). Leider
ist über diesen Club kaum mehr etwas bekannt. Bis 1945 wurde dann auf dem
Haunprechtinger Feld gekickt, obwohl wie in den meisten Teilen
Deutschlands auch der Spielbetrieb ruhte. Ab 1946 schnürten die Schönauer
ihre Fußballstiefel dann auf einem Grundstück in der Bachhamerstraße,
welches Baron Riederer von Paar zur Verfügung stellte. So besagt eine
Notiz vom 22. Oktober 1949: „Der Sportverein hat jetzt einen neuen
Sportplatz: Das Spielfeld ist 85 Meter lang und 65 Meter breit.“ Da der
Platz auch von der Volksschule mit benutzt wurde, halfen auch die Schüler
beim Bau mit. Wie in den Gemeindechroniken vermerkt ist, war einer der
Vorstände Ludwig Aigner, der 1950 dieses Amt auch als erster wieder
übernahm. A-Klasse 87/88, die 90iger und heute: Der größte
sportliche Erfolg im Laufe der ersten 50 Jahre war der Aufstieg der 1.
Mannschaft in die damalige A-Klasse Passau. Schon die beiden Saisons vor
dem Aufstieg zeigten, dass die damalige Mannschaft um die Schönauer
Fußballikonen Dr. Hans Kotter, Karl Rebl, Werner Reichl oder Karl Lorenz
durchaus das Zeug hatten in dieser Fußballklasse mitzuhalten. Innerhalb
zwei Jahren gelang es Trainer Rudi Wimmer mit der Mannschaft aus der
C-Klasse in die A-Klasse durchzusteigen. Die 90iger Jahre waren geprägt von einem Auf- und Ab der Seniorenmannschaft, dem Neubau der Sportanlage sowie den Glanzzeiten der Schönauer Juniorenmannschaften. 1994 schafften die Senioren um Libero Werner Reichl in einem heißen Relegationsspiel in Pfarrkirchen gegen den Nachbarn aus Dietersburg den Aufstieg in die Kreisklasse. Passend dazu wurde 1995 die neue Sportanlage in der Baron-Riederer-Straße eingeweiht. Allerdings schien der neue Platz den Schönauern nicht zu behagen, es folgte ein bitterer Abstieg über die Relegation gegen Beutelsbach. Den Tiefpunkt erlebte man, als man nach einigen Spieltagen der Vorrunde 1998 den letzten Platz in der A-Klasse belegte. Im Gegensatz dazu entwickelte sich der Juniorenbereich des SV Schönau zu einem Aushängeschild im Landkreis. B- und A-Junioren spielten in der Bezirksoberliga und der Landkreispokal der A-Jugend landete 4 mal in Folge in der Schönauer Vitrine! Diese Nachwuchsspieler sorgten dann auch für den Beginn der erfolgreichsten Zeit des Seniorenbereichs. Der frühere Top-Stürmer Hans Kotter übernahm das Traineramt, baute die Jugendspieler in den Kader ein und sorgte so schon in der Saison 1999/2000 für den Aufstieg in die Kreisklasse, sichergestellt am letzten Spieltag in Oberdietfurt. Ein guter Start also ins neue Jahrzehnt, und es kam noch besser. Nach 2 Jahren Kreisklasse übernahm Joschi Gschneidner das Traineramt und führte das Team in der Saison 2003/2004 auf den 2. Platz der Kreisklasse Eggenfelden - die Relegation zur Kreisliga stand an. Als Außenseiter fegte man in Tann den SC Kirchberg/Inn mit sage und schreibe 6:0 vom Platz und man erkämpfte sich das entscheidende Spiel gegen Hartkirchen. Hier war es Keeper Johann Dunst vorbehalten, im Elfmeterkrimi den letzten Strafstoß zu parieren und für den vielumjubelten Aufstieg zu sorgen. Auch die Jugendabteilung lieferte weiter erfreuliche Ergebnisse. Unter A-Jugend-Trainer Franz Fabeck organisierte man sogar 3 mal ein Trainingslager für die jugendlichen, darunter eines in Spanien, wo man in einem internationalen Turnier auch gegen den späteren Profi Mike Hanke spielte. In der Saison 04/05 wurde die A-Jugend Meister der Kreisliga West, der Aufstieg in die Bezirksoberliga wurde in einem Relegationsspiel leider verpasst. Jedoch konnte im selben Jahr der Landkreispokal wieder nach Schönau geholt werden. Die Senioren spielten 4 Jahre in Folge in der Kreisliga Passau und lieferten viele, großartige Spiele ab. Stets wurde bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt gekämpft, 2008 musste man dann leider einen sehr bitteren Abstieg in der Relegation hinnehmen. Jedoch schaffte man bereits nach einem Jahr Kreisklasse den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisliga, in der man in der Saison 2009/2010 nach Anfangsschwierigkeiten schon einige Spieltage vor Saisonende das Ziel Klassenerhalt sicherstellen konnte - erfreulicherweise immer noch unter Trainer Joschi Gschneidner, der nun 2010/2011 in seine 9 Saison in Folge als Schönauer Trainer geht! Auch die A-Junioren spielen in der Kreisliga West eine hervorragende Rolle, der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft scheint also gegeben zu sein. Insgesamt ist der SV Schönau im Jugendbereich weiterhin sehr gut aufgestellt, dazu gesellt sich seit der Saison 2009/2010 auch ein breit aufgestellter Juniorinnenbereich, der hoffentlich einmal wieder eine erfolgreiche Damenmannschaft zur Folge haben wird, wie sie bereits in den 90igern in Schönau vorzufinden war! Äußerst erfreulich und erwähnenswert ist es, dass aus der sehr guten Schönauer Jugendarbeit auch erstmals ein Profifußballer hervorgegangen ist. Der erst 20-Jährige Grübl Markus, Sohn des früheren Vorstands Franz Grübl, ist Stammspieler beim derzeitigen Drittligisten SV Wacker Burghausen! Die Spielfelder des SV Schönau:
60 Jahre Vereinshistorie beim Sportverein könnte man ohne
weiteres am sportlichen Auf und Ab, an der Entwicklung der
Mitgliederzahlen, oder ähnlichem nachzeichnen. Hier aber soll die
Geschichte des SVS anhand der vielfältigen Wanderungen über die
verschiedensten Spielplätze dargestellt werden.
Die Vorstände seit 1950:
Spielberichte aus 5 Jahrzehnten:
1994: So schrieb der Rottaler Anzeiger am 31.05.1994: Schönau steigt in die B-Klasse auf In Pfarrkirchen trafen mit dem Vizemeister der C-Pfarrkirchen, Dietersburg, und dem Vizemeister der C-Eggenfelden, Schönau, zwei Nachbarn im Relegationsspiel aufeinander. Das Spiel selbst zeigte dann auch prompt immer wieder, dass sich die Mannschaften gegenseitig sehr gut kannten, denn es konnte sich keine Seite Vorteile herausspielen und sichern. Trotzdem verlief die Partie spannend bis zum Schlusspfiff. In der 70. Minute fiel die Entscheidung zu Gunsten von Schönau. Stockner konnte einen Kopfball im Dietersburger Tor unterbringen. Obwohl Dietersburg auf den Ausgleich drückte, konnte Schönau den knappen Vorsprung erfolgreich über die Zeit bringen. Der SV Schönau ist damit bereits nach einem Jahr wieder in die B-Klasse zurückgekehrt. 500 Zuschauer. 2004: Auszug aus der PNP vom 15.06.2004: Johann Dunst “Held des Tages” - SV Schönau steigt auf Der SV Schönau ist nach 15 Jahren Abstinenz zurück in der Fußball-Kreisliga. “Held des Tages” gegen DJK-SV Hartkirchen war Keeper Johann Dunst, der im Elfmeter-Schießen den entscheidenden “Penalty” von Roland Bichlmeier pariert hat. (…) Vor 600 Zuschauern entwickelte sich in Kirchberg/Inn ein abwechslungsreiches Spiel. Lothar Knon markierte für den Kreisliga-Releganten das 1:0 (37.). “Wir hatten aber ebenfalls unsere Chancen”, verdeutlichte SVS-Abteilungsleiter Franz März. Glück für den SV Schönau in Durchgang zwei, als Lothar Knon zweimal scheiterte (67./81.). Unerwartet der Ausgleich: In der 83. Minute traf Abwehr-Stratege Uli Schmidhuber per Kopfball nach Freistoß von Manfred Steinbrunner. Danach musste die Gschneidner-Elf erneut tief durchatmen, als Lothar Knon den Querbalken anvisierte. In der Verlängerung tat sich nichts mehr, so dass das Elfmeter-Schießen die Entscheidung bringen musste. (…) Die Torfolge: 2:1 Markus Rieger, 2:2 Christoph Reitzenberger, 3:2 Manfred Steinbrunner, 3:3 Thomas Fischer, 4:3 Michael Thanner, 4:4 Helmut Putz, 5:4 Achim Gratz, 5:5 Walter Dambeck, 6:5 Gerhard Hofbauer, Dunst hält |
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© SV Schönau 1950 e.V. |
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